Dieser Text stellt eine Marketingmitteilung dar. Er stellt keine Form der Anlageberatung oder Anlageforschung oder ein Angebot für Transaktionen mit Finanzinstrumenten dar. Sein Inhalt berücksichtigt nicht die individuellen Umstände des Lesers, seine Erfahrung oder seine finanzielle Situation. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie oder Vorhersage für zukünftige Ergebnisse.
Umsatz im ersten Halbjahr 2026
Gegenüber rund 1,2 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. [1]
Großkunden
Mit jedem dieser Kunden erzielte das Unternehmen in den zwölf Monaten bis zum 30. September 2026 mindestens 100.000 USD Umsatz. [1]
Operativer Gewinn im zweiten Quartal 2026
Um diesen Betrag überstieg der Umsatz die betrieblichen Aufwendungen. [1]
Bestehende Kunden könnten für weiteres Wachstum sorgen
Anthropic entwickelt die KI-Modelle Claude. Unternehmen nutzen sie zum Schreiben von Code, zur Textverarbeitung und zur Auswertung von Dokumenten. Sie können Claude direkt in der Anwendung nutzen oder über eine Programmierschnittstelle (API) mit ihrer eigenen Software verbinden. [1]
Rund 80 % des Umsatzes im ersten Halbjahr 2026 stammten aus nutzungsabhängig abgerechneten Diensten. Verbraucht ein Kunde bei gleichem Stückpreis mehr, steigt auch der von ihm gezahlte Betrag. Die übrigen rund 20 % des Umsatzes entfielen auf Abonnements. [1]
Bewährt sich Claude in einem Team, kann eine weitere Abteilung auf den bereits zugelassenen Anbieter und die bestehende Anbindung an die Unternehmenssoftware zurückgreifen. Für Anthropic bietet sich so die Möglichkeit, mit demselben Kunden mehr Umsatz zu erzielen.
Beispielhafte Einsatzmöglichkeiten bei einem Kunden
Zeitersparnis und Ergebnisqualität entscheiden darüber, ob ein Unternehmen die Nutzung auf weitere Teams ausweitet.
Die Ausgaben bestehender Kunden stiegen
Der Umsatz mit derselben Kundengruppe erreichte im dritten Quartal 2026 rund 900 % des Vorjahreswerts. Aus ursprünglich 100 USD wurden damit rund 900 USD. Das entspricht einem Anstieg um etwa 800 %. [1]
Die Berechnung berücksichtigt auch Kunden, die abgewandert sind oder ihre Nutzung reduziert haben. Abonnenten der Tarife Claude Pro und Max schließt Anthropic aus.
Das zweite Quartal brachte bereits einen operativen Gewinn
Das S-1-Dokument erfasst die Kundenausgaben bis September 2026, enthält vollständige Finanzergebnisse jedoch nur bis Ende Juni. Für das zweite Quartal meldete das Unternehmen 11,6 Mrd. USD Umsatz und 974 Mio. USD operativen Gewinn. Auf 100 USD Umsatz entfielen rund 8,43 USD operativer Gewinn. Die operative Marge erreichte damit 8,4 %. [1]
Im ersten Quartal lagen die betrieblichen Aufwendungen noch über dem Umsatz. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem ersten um rund 144 %, während die betrieblichen Aufwendungen um etwa 65 % zunahmen. Dieser Unterschied half dem Unternehmen, einen operativen Gewinn zu erzielen.
Für das gesamte erste Halbjahr meldete das Unternehmen einen operativen Verlust von 693 Mio. USD. Nach Finanzposten und Steuern belief sich der Nettoverlust auf 80,7 Mrd. USD. Den größten Einfluss hatte die bilanzielle Neubewertung von Finanzinstrumenten. [1]
| Mrd. USD | Q1 2026 | Q2 2026 |
|---|---|---|
| Umsatz | 4,731 | 11,555 |
| Betriebliche Aufwendungen | 6,398 | 10,581 |
| Operatives Ergebnis | −1,667 | +0,974 |
Geschäftsentwicklung
Quartalsumsatz in Mrd. USD. Q1 2025 bis Q2 2026. [1]
Wann bringt eine günstigere Aufgabe mehr Umsatz?
Im September stellte Anthropic das Modell Opus 5.5 vor. In den Tests des Unternehmens kostete die Bearbeitung einer typischen Aufgabe mit den Standardeinstellungen rund 40 % weniger als mit Opus 5. Die Einsparung für Kunden ergab sich sowohl aus niedrigeren Preisen je Token als auch aus weniger benötigten Token pro Aufgabe. Ein Token ist eine Inhaltseinheit, die das Modell verarbeitet. [4]
In der Simulation nehmen wir an, dass der Umsatz je vergleichbarer, kostenpflichtiger Aufgabe um 40 % sinkt. Um den gleichen Umsatz zu halten, bräuchte das Unternehmen rund 66,7 % mehr Aufgaben. Würde sich ihre Zahl verdoppeln, stiege der Umsatz aus diesen Aufgaben um 20 %.
Eine günstigere Verarbeitung kann Aufgaben für Kunden wirtschaftlich machen, die sich bisher nicht gelohnt haben. Für Anthropic ist entscheidend, wie viel zusätzliche bezahlte Arbeit dadurch entsteht.
Testen Sie den Effekt einer höheren Nutzung
Im Beispiel sinkt der Umsatz je Aufgabe auf 60 % des ursprünglichen Betrags. Setzt man den ursprünglichen Umsatz gleich 100, bedeutet ein Wert von 120 ein Wachstum von 20 %.
Bei doppelt so vielen vergleichbaren Aufgaben erreicht der Umsatz 120 % des ursprünglichen Werts (2 × 60 %).
Cloud-Partner erleichtern den Zugang zu Kunden
Claude ist über die Cloud-Plattformen von Amazon, Google und Microsoft verfügbar. Die Cloud stellt Rechenleistung und Software über das Internet bereit. Unternehmen können Claude so in eine Umgebung einbinden, die sie bereits nutzen. [6][7][8]
Bei Verkäufen über diese Plattformen weist Anthropic den Bruttoumsatz aus. Partnergebühren verbucht das Unternehmen separat als Aufwand. Für die Beurteilung der Rentabilität ist daher auch wichtig, wie viel vom Umsatz nach diesen Gebühren übrig bleibt. [1]
Anteil des Halbjahresumsatzes aus Verkäufen über die Cloud-Plattformen der Partner. Dabei handelt es sich um einen Vertriebskanal. Derselbe Umsatz kann zugleich nutzungsabhängig abgerechnet werden. [1]
Mindestgesamtbetrag in USD, den das Unternehmen von Mai 2026 bis April 2036 für Amazon-Dienste zu zahlen zugesagt hat. Bei geringerer Nutzung zahlt es die Differenz nach Maßgabe der vertraglichen Bedingungen und Ausnahmen. [1]
Anteil des Umsatzes im dritten Quartal 2026 aus Modellen, die in den sechs Monaten bis Ende September 2026 eingeführt wurden. [1]
Welche Rendite könnte das Wachstum von Anthropic bringen?
Rechenkosten und Partnergebühren beeinflussen, wie viel vom Umsatz als Gewinn übrig bleibt. Aus dem angenommenen Gewinn für 2030 leitet der Rechner den Wert aller Aktien ab. Wählen Sie ein Szenario und testen Sie mit dem Schieberegler, wie sich die Einstiegsbewertung auf die Rendite je Aktie auswirkt.
Aktienmodell von Ende 2026 bis Ende 2030
Vierjährige Berechnung in USD mit eigenen Mitteln und ohne Hebelwirkung.
Für 2025 meldete das Unternehmen 4,6 Mrd. USD Umsatz. Für 2030 unterstellt das erste Szenario 300 Mrd. und das zweite 500 Mrd. USD, etwa das 65- bzw. 109-Fache des Umsatzes von 2025. Diese Werte haben wir zu Vergleichszwecken gewählt. Umsatz und Gewinnmarge können Sie anpassen. [1][11]
Der Schieberegler legt den Wert aller Aktien nach dem Börsengang fest. Er umfasst auch Aktien, in die bestehende Finanzinstrumente beim Börsengang umgewandelt würden. Eine Billion entspricht 1.000 Milliarden.
- Umsatz im Jahr 2030
- 300 Mrd. USD
- Nettogewinnmarge
- 25 %
- Jahresgewinnmultiplikator (KGV) im Jahr 2030
- 30×
- Anstieg der Aktienzahl
- 15 %
Wachstumsszenario · modellierte Aktienrendite
Über vier Jahre würde der Wert der Modellanlage um 30,4 % steigen.
Die waagerechte Achse zeigt die Bewertung beim Kauf, die senkrechte die modellierte Jahresrendite. Die übrigen Annahmen bleiben gleich.
Der jährliche Prozentsatz bezeichnet die konstante Wachstumsrate, mit der die Anlage nach vier Jahren den angegebenen Betrag erreichen würde. Beide Szenarien unterstellen Umsatzwachstum und einen positiven Gewinn. Die tatsächliche Entwicklung kann auch zu einem Verlust führen. Das Ergebnis ist in Dollar angegeben, ohne Dividenden und vor Gebühren und Steuern des Anlegers. [11]
Der Rechner modelliert das Halten einer Aktie. Wonderinterest bietet bei Börsengängen Differenzkontrakte (CFDs) an, deren Wert von der Kursentwicklung der Aktie abhängt. Eine Hebelwirkung kann Gewinne und Verluste verstärken. Auch die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, Finanzierungskosten und eine mögliche Zwangsschließung der Position beeinflussen das Ergebnis. Der Zeitraum von vier Jahren dient zur Berechnung der Unternehmensbewertung. [14]
| Annahmen und Ergebnis | Wachstumsszenario | Stärkeres Wachstum |
|---|---|---|
| Umsatz in Mrd. USD | 300 | 500 |
| Nettomarge / Gewinnmultiplikator KGV | 25 % / 30× | 30 % / 35× |
| Zusätzlicher Anstieg der Aktienzahl | 15 % | 10 % |
| Modellierte Jahresrendite | +6,9 % | +33,6 % |
| Wert einer Modellanlage von 10.000 USD nach vier Jahren | 13.043 USD | 31.818 USD |
Was die Wachstumsthese schwächen könnte
Achten Sie bei den nächsten Ergebnissen auf zwei Fragen: Werden Kunden mehr kostenpflichtige Aufgaben vergeben? Und bringen höhere Umsätze nach den Ausgaben für Rechenleistung und Weiterentwicklung ausreichend Gewinn?
Wettbewerb und Kundenabwanderung
Ein Unternehmen, das nutzungsabhängig zahlt, kann einen Teil seiner Aufgaben einem Wettbewerber übertragen. Welches Modell es nutzt, hängt auch vom Preis und von der Ergebnisqualität bei der jeweiligen Aufgabe ab.
Ungenutzte Kapazität und teurere Entwicklung
Mindestzahlungen für Rechenleistung können das Ergebnis belasten, wenn die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt. Weitere Modellgenerationen erfordern fortlaufende Forschung.
Nachhaltigkeit eines Teils des Umsatzes
Das Unternehmen schätzt, dass 5 bis 7 % des Umsatzes in den ersten neun Monaten 2026 von Kunden stammten, bei denen es später Regelverstöße feststellte. [1]
Rechtsstreitigkeiten und Stimmrechte
Dem Vorschlag zufolge soll eine Gesellschaft der Gründer über eine besondere Aktie 50,1 % der Stimmen bei Entscheidungen erhalten, die den Aktionären vorgelegt werden. Künftige Publikumsaktionäre hätten bei diesen Abstimmungen somit eine Minderheitsposition. [1]
Aktienangebot nach dem Börsengang
Nach Ablauf der vorübergehenden Verkaufssperre können bestehende Aktionäre ihre Aktien am Markt anbieten. Mehr Verkäufer könnten den Kurs unter Druck setzen, obwohl sich dadurch die Zahl der bereits ausgegebenen Aktien nicht ändert.
Hohe Bewertung und Dollarkurs
Spiegelt der Kaufpreis bereits sehr günstige Erwartungen wider, kann selbst ein wachsendes Unternehmen eine schwache Rendite bringen. Bei unverändertem Aktienkurs in Dollar senkt ein schwächerer Dollar den in Euro umgerechneten Wert. Ein stärkerer Dollar wirkt umgekehrt.
Bereiten Sie Ihren Vergleich vor der Preisbekanntgabe vor
Die Ausgaben bestehender Kunden stiegen, und das zweite Quartal brachte dem Unternehmen einen operativen Gewinn. Wählen Sie im Rechner ein Szenario für Umsatz und Rentabilität bis 2030. Sobald Anthropic den Preis und die Gesamtzahl der Aktien nach dem Börsengang veröffentlicht, können Sie die Angebotsbewertung mit Ihrem Szenario vergleichen.
Quellen und Methodik
Den Stand des Angebots haben wir am 2. November 2026 geprüft. Der Jahresabschluss 2025 ist geprüft. Die Zahlen für einzelne Quartale und das erste Halbjahr 2026 sind ungeprüft.
- 1Registrierungsdokument S-1 von Anthropic ↗SEC, 26. Oktober 2026. Finanzberichte, Kennzahlendefinitionen, Partnerverträge und vorgeschlagene Aktionärsrechte.
- 2Anthropics Mitteilung zur Einreichung des S-1 ↗Anthropic, 26. Oktober 2026. Das Unternehmen gab das geplante Börsenkürzel ANT bekannt und nannte die noch festzulegenden Angebotsbedingungen.
- 3Drei Zahlen zum geplanten Börsengang von Anthropic ↗ProShares, Oktober 2026. Einordnung der Unternehmensergebnisse und des Umsatzanteils der größten Kunden. Die Anteile stammen direkt aus dem S-1-Dokument.
- 4Vorstellung von Claude Opus 5.5 ↗Anthropic, 22. September 2026. Testergebnisse des Anbieters für typische Aufgaben mit Standardeinstellungen.
- 5Umsatz und Nettoverlust vor dem Börsengang ↗Reuters über Euronext, 26. Oktober 2026. Einordnung der Halbjahresergebnisse. Die genauen Rechnungslegungsdaten stammen aus dem S-1-Dokument.
- 6Ausweitung der Zusammenarbeit mit Amazon ↗Anthropic, 20. April 2026. Recheninfrastruktur und Bereitstellung der Modelle über Partnerplattformen. Die Höhe der vertraglichen Verpflichtung nennt das S-1-Dokument.
- 7Zusammenarbeit mit Google und Broadcom ↗Anthropic, 6. April 2026. Ausbau der Rechenkapazität und Vertrieb der Modelle.
- 8Zusammenarbeit von Microsoft, NVIDIA und Anthropic ↗Anthropic, 18. November 2025. Bereitstellung von Claude für Kunden von Microsoft Azure.
- 9Register der Anthropic-Einreichungen ↗SEC EDGAR. Bei der Prüfung am 2. November 2026 war das S-1-Formular vom 26. Oktober die jüngste öffentliche Einreichung zu diesem Angebot.
- 10Private Finanzierungsrunde der Serie H ↗Anthropic, 28. Mai 2026. Das Unternehmen nahm 65 Mrd. USD bei einer Bewertung nach Finanzierung von 965 Mrd. USD auf.
- 11So berechnen wir die AktienrenditeZunächst multiplizieren wir den Umsatz für 2030 mit der Nettomarge. Den daraus resultierenden Nettogewinn multiplizieren wir mit dem gewählten KGV. So erhalten wir den modellierten Wert aller Aktien am Ende des Zeitraums.Wir teilen die Endbewertung durch die Einstiegsbewertung. Beide Beträge müssen in derselben Einheit angegeben sein. Anschließend teilen wir das Ergebnis durch den Faktor des Aktienzahlanstiegs. Bei einem Anstieg um 15 % verwenden wir den Faktor 1,15. So ergibt sich das Verhältnis zwischen End- und Anfangswert einer Aktie.Die anfänglichen 10.000 USD multiplizieren wir mit diesem Verhältnis. Für die durchschnittliche Jahresrendite in Prozent ziehen wir von der vierten Wurzel des Verhältnisses eins ab und multiplizieren das Ergebnis mit 100. Wir rechnen ohne Zwischenrundung über vier Jahre von Ende 2026 bis Ende 2030.Umsatz, Marge, KGV und Aktienzahl sind Annahmen der Autoren. Beide Varianten unterstellen einen positiven Nettogewinn und haben keine zugeordneten Wahrscheinlichkeiten. Bei einem Nettoverlust wäre eine andere Bewertungsmethode erforderlich. Ein möglicher Nutzen des neuen Kapitals fließt nur in den gewählten Unternehmenswert für 2030 ein.
- 12Wie häufig Unternehmen ihren KI-Anbieter wechseln ↗Ramp Economics Lab, 6. Oktober 2026. Dreimonatsdurchschnitt der monatlichen Anteile von Unternehmen in der Stichprobe, die den Anbieter wechselten.
- 13Vergleich im Verfahren Bartz gegen Anthropic ↗Vergleichsverwalter. Das Gericht erteilte dem Vergleich am 20. Juli 2026 die endgültige Genehmigung.
- 14IPO-Service von Wonderinterest ↗Wonderinterest Trading Ltd. Bedingungen für CFD-Vorbestellungen, Auftragsausführung und Verhältnis des Produkts zur zugrunde liegenden Aktie.